Gelbschwanzmakrele kaufen – Amberjack, Hamachi, Buri & Yellowtail Kingfish einfach erklärt

Wer Gelbschwanzmakrele oder Bernsteinmakrele für den nächsten Sushiabend oder BBQ kaufen möchte, stößt schnell auf verschiedene Namen: Amberjack, Hamachi, Buri, Hiramasa oder Yellowtail Kingfish.

Dieser Artikel hilft dir, die Unterschiede zu verstehen – damit du gezielt den richtigen Premiumfisch für Sushi, Sashimi oder Grill auswählst.

  • Welche Arten gehören zur Gattung Seriola?
  • Welche Namen sind im Handel üblich?
  • Wo liegen die Unterschiede?
  • Und warum sind diese Fische weltweit so geschätzt?

Gerade im Feinkost- und Sushi-Bereich ist es wichtig, die Begriffe korrekt einzuordnen.

Was ist die Fischfamilie Seriola?

Die Gattung Seriola gehört zur Familie der Stachelmakrelen (Carangidae). Es handelt sich um schnell schwimmende, pelagische Raubfische mit stromlinienförmigem Körperbau und kommen vor allem in gemäßigten, subtropischen und teils tropischen Meeresregionen weltweit vor. Die genaue Verbreitung hängt von der jeweiligen Art ab.

Charakteristisch sind:

  • gelblich gefärbte Schwanzflossen oder Seitenstreifen
  • festes, helles Fleisch
  • gute Eignung für Rohverzehr
  • hohe wirtschaftliche Bedeutung

International zählen sie zu den wichtigsten Premium-Speisefischen.

 

Die wichtigsten Arten der Gattung Seriola

🐟 Japanische Bernsteinmakrele – Buri & Hamachi

Seriola quinqueradiata

Geläufige Namen:

  • Buri (ausgewachsen)
  • Hamachi (jung)
  • Japanese Amberjack

Diese Art ist endemisch im westlichen Pazifikraum und stark mit den japanischen Küstengewässern verbunden. Sie wandert saisonal entlang der japanischen Inselkette. In Japan trägt dieser Fisch je nach Alter unterschiedliche Namen. Buri gilt traditionell als Winterfisch und ist ein fester Bestandteil der japanischen Küche – ob als Sushi, Sashimi oder klassisch geschmort.

🐟 Yellowtail Kingfish – Hiramasa

Seriola lalandi

Geläufige Namen:

  • Yellowtail Kingfish
  • Amberjack
  • Hiramasa (Japan)
  • Gelbschwanzmakrele

Diese Art ist international verbreitet und wird sowohl wild gefangen als auch in Aquakultur produziert. In Japan wird sie als Hiramasa eigenständig gehandelt und klar von Buri unterschieden.

Sie gilt als etwas schlanker in der Körperform und wird in der gehobenen Gastronomie besonders wegen ihrer festen Textur geschätzt. Sie ist weit verbreitet in gemäßigten Ozeanregionen der Südhalbkugel sowie im Pazifikraum.

🐟 Große Bernsteinmakrele – Greater Amberjack

Seriola dumerili

Geläufige Namen:

  • Greater Amberjack
  • Bernsteinmakrele
  • Ricciola (Italien)
  • Lecha (Spanien)

Diese Art ist die am weitesten verbreitete der drei genannten und kommt sowohl im Atlantik als auch im Mittelmeer vor. Sie ist seit Jahrhunderten Bestandteil der mediterranen Küche.

Warum gibt es so viele Namen?

Die Vielzahl der Bezeichnungen entsteht durch unterschiedliche Handelsnamen, regionale Sprachvarianten, altersabhängige Namensgebung (z. B. Hamachi/Buri) und Marketingbegriffe wie „Kingfish“.  Wichtig ist aber Amberjack ist kein einzelner Fisch, sondern eher ein Sammelbegriff für mehrere Arten der Gattung Seriola.

Kulinarische Bedeutung weltweit

Gelbschwanzfische gehören international zu den beliebtesten Edelfischen. Gründe dafür sind:

  • festes, saftiges Fleisch
  • ausgewogene Fettstruktur
  • vielseitig einsetzbar (roh, gegrillt, gebeizt, geschmort)
  • ideal für Sushi und Sashimi

In Japan zählen Buri, Hamachi und Hiramasa zu den klassischen Sushi-Fischen. Im Mittelmeerraum ist die Bernsteinmakrele seit Langem etabliert. International gewinnt besonders der Yellowtail Kingfish in der modernen Küche an Bedeutung.

Ob Gelbschwanzmakrele, Bernsteinmakrele, Amberjack, Yellowtail Kingfish, Hamachi oder Hiramasa – all diese Namen beziehen sich auf Arten der Gattung Seriola.

Sie stehen weltweit für hochwertige Fischküche, exzellente Textur und vielseitige Verwendung. Wer die Begriffe kennt, kann bewusster auswählen und die Unterschiede besser verstehen.

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